Zentangle? Achtung Suchtgefahr!

"Zenwas? Zentangle? Nie gehört - was ist das denn nun schon wieder für ein neuer Hype?" So oder so ähnlich haben bisher die Meisten reagiert, als ich ihnen von meiner neuesten Leidenschaft vorgeschwärmt habe. Zugegebenermaßen hatte ich diese Art des meditativen Zeichnens bis vor Kurzem auch noch nicht auf dem Schirm, aber einmal angefangen, kann ich eigentlich nur eines sagen... Suchtgefahr!!!

Wenn Ihr wissen wollt, was es mit Zentangle auf sich hat und ob das nicht vielleicht auch etwas für Euch wäre, dann lest einfach weiter!

Als ich in der letzten Ausgabe des Happy Way Magazins ein Extra-Heft zum Thema "Zentangle - Strich für Strich zum Glück" entdeckt hatte, war meine Neugier sofort geweckt. Sich glücklich zeichnen? Das soll funktionieren? Mustermalen statt Massage oder Meditation? Der Sache musste ich sofort auf den Grund gehen. Also ratzfatz in den Schreibwarenladen, Stifte und Papier kaufen und los geht's!


Gezeichnet wird (vorzugsweise) auf 9cm x 9cm großen sogenannten Zentangle-Kacheln (relativ dickes, raues, stabiles Papier, welches es im Künstlerbedarf gibt), für den Anfang kann man sich allerdings auch erst einmal mit normalem Schreibpapier in dieser Größe behelfen. Desweiteren benötigt man einen Bleistift sowie zwei Fineliner unterschiedlicher Stärke (einen zum Zeichnen der Linien und einen weiteren zum Ausmalen). Im Grunde genommen, steht dem Zentangle-Feeling jetzt schon nichts mehr im Wege und es kann losgemalt werden!


Zunächst markiert man jede Ecke des Papiers mit einem Punkt, verbindet diese miteinander und unterteilt den so entstandenen Bereich nach Lust und Laune - und ohne viel dabei Nachzudenken - in kleinere Sektoren. In diesen Feldern könnt Ihr Euch dann nach Herzenslust austoben. Eurer Phantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt und wisst Ihr, was das Tollste ist? Man kann dabei wirklich abschalten! Und genau das ist der eigentliche Sinn der Sache, wie die Bedeutung des Namens "Zentangle" schon sagt: "Zen" steht dabei für den meditativen Aspekt und „tangle“ heißt übersetzt so viel wie Gewirr oder Wirrwarr. Die Methode stammt ursprünglich aus den USA und wurde bereits vor geraumer Zeit von dem ehemaligen Mönch Rick Roberts und der Künstlerin Maria Thomas entwickelt.


Um sich mit dem Zeichentrend sowie insbesondere den verschiedenen Mustern vertraut zu machen, empfehle ich den Kauf einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bei Amazon findet Ihr diverse Ausgaben von verschiedenen Autoren. Klickt Euch am besten einfach mal hier durch.


Ach ja, und ob Ihr malen oder zeichnen könnt, spielt absolut keine Rolle. Tangeln kann wirklich jeder - ob jung oder alt, ob klein oder groß! Einfach mal ausprobieren. Ihr werdet staunen, wie viel Spaß das Zeichnen macht und sobald Ihr erst einmal "im Flow" seid, werdet Ihr alles um Euch herum vergessen. Versprochen!

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