Ätherische Öle - Eine Reise in die Welt der Emotionen

Dass ätherische Öle oft ganz wunderbar duften und häufig auch bei dem einen oder anderen Zipperlein unterstützend zum Einsatz gebracht werden können, haben die Meisten sicherlich schon einmal irgendwo gehört.

Diese Rubrik schenkt den Wirkungen auf emotionaler Ebene besondere Aufmerksamkeit und stellt in diesem Zusammenhang jeden Monat ein ganz besonderes Öl in den Vordergrund.

28 Mai 2021

Diesen Monat möchte ich Euch ein Öl ans Herz legen, das Ihr sicherlich alle kennt: Eukalyptus (Eukalyptus radiata). Es fördert leichtes Atmen, unterstützt die Heilung und das Wohlbefinden und wird demzufolge bereits seit Jahrhunderten dazu verwendet, das Atmungssystem zu unterstützen (heutzutage z. B. mit Hilfe eines Diffusors). Auch die australischen Aborigines haben schon immer mit Eukalyptusblättern Wunden verbunden und sich so deren antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften zu Nutze gemacht.

 

Eukalyptus wirkt erdend und beruhigend auf die Seele und ermutigt uns, uns mit Herausforderungen und Problemen auseinander zu setzen, die vielleicht gerade da sind. Gleichzeitig ermöglicht dieser Allrounder uns, alles Negative und alles, was uns daran hindert, in das eigene Licht zu treten, loszulassen. Welches Öl könnte demnach gerade aktuell besser passen?

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Eukalyptus arbeiten können sind Stress, Frustration, Wut, Überempfindlichkeit, Widerstand und Trauer.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Eukalyptus unterstützen, wären z. B. "Ich bin verbunden mit der Lebenskraft" oder "Während ich tief atme, spüre ich, wie sich die Hindernisse in meinem Leben mühelos auflösen".

 

Auch bei Muskelkater (z. B. nach dem Yoga) hat sich Eukalyptusöl schon immer bewährt gemacht. Dazu entweder 1-2 Tropfen in ein warmes Bad geben oder alternativ 1-2 Tropfen in Kombination mit einem Trägeröl auf die betroffenen Stellen auftragen und sanft einmassieren. Oder einfach einen Tropfen in die Handflächen geben, aneinander reiben und im Anschluss tief ein- und ausatmen. Das macht einen freien Kopf und schenkt sofort neue Energie. Ich liebe es auf jeden Fall!

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30 Apr 2021

Auf der Suche nach dem Öl des Monats bin ich über den folgenden Satz gestolpert: "Das Öl unterstützt uns immer dann, wenn wir das Gefühl haben, die Hoffnung auf die Menschen und die Welt um uns herum verloren zu haben." Man könnte es auch anders formulieren und sagen, dass uns dieses Öl daran erinnert, dass die Welt im Grunde genommen und überwiegend gut ist. Hört sich nach etwas an, das gerade gut in diese Zeit passt? Finde ich auch und dementsprechend ist meine Wahl diesen Monat auf Geranium (Pelargonium graveolens) gefallen.

 

Geranienöl ist ganz wunderbar geeignet, wenn es darum geht, nervöse Spannungen kraftvoll zu lindern, Emotionen auszugleichen und die Stimmung zu heben. Es kann dabei helfen, negative Erinnerungen und Schmerz aus der Vergangenheit hervor zu bringen, um all' dies schlussendlich loszulassen und in eine friedliche und frohe Stimmung zurück zu finden. Geranium fördert Hoffnung und schenkt Zuversicht sowie eine Extraportion friedlicher Augenblicke.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Geranium arbeiten können sind Enttäuschung, Verlust, Angst und Misstrauen.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Geranium unterstützen, wären z. B. "Ich bin freundlich und geduldig mit mir und anderen", "Die Welt ist ein sicherer Ort" oder "Ich habe Geduld mit meinem eigenen Heilungsprozess".

 

Geranienöl hat darüber hinaus seit jeher in der Frauenheilkunde einen ganz besonderen Stellenwert. Kombiniert mit Muskatellersalbei kann es im Falle eines hormonellen Ungleichgewichts (z. B in der Menopause) unterstützen. Und auch hinsichtlich eventuell vorhandener Stimmungsschwankungen (z. B. vor der Periode) wäre die Kombination aus  Geranie und Salbei eine gute Wahl.

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26 Mrz 2021

Diesen Monat habe ich wieder ein Öl für Euch, das uns in ungewissen Zeiten wie diesen ganz besonders unterstützen kann: Aborvitae-Lebensbaum (Thuja plicata). Als Mitglied der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse wirkt dieses Öl insbesondere erdend und stabilisierend auf das Nervensystem. Dabei kann es das Gefühl vermitteln, robust, kraftvoll und unabhängig zu sein. Auch die unterstützende Komponente ist nicht von der Hand zu weisen, wenn es darum geht, die eigene Stärke, die persönlichen Grenzen und eine starke Verbindung zum Leben als solches aufrecht zu erhalten.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Aborvitae arbeiten können sind Instabilität, Angst, Ungewissheit, Einsamkeit, Traurigkeit und Unruhe.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Aborvitae unterstützen, wären z. B. "Ich bin zentriert und geerdet", "Ich bin überall und jederzeit mit dem Leben verbunden" oder "Ich bin zuversichtlich und fähig".

 

Interessant ist auch, dass die Extrakte des Lebensbaums bereits in der Antike im Rahmen diverse Zeremonien und Rituale angewendet wurde, um die Fähigkeit zur Kommunikation mit der geistigen Welt zu verbessern. Es ist also ein Öl, das auf das Unbewusste und das Unterbewusstsein eine sehr starke Wirkung ausübt und demzufolge auch die Meditationsfähigkeit optimieren kann.

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26 Feb 2021

Wenn es darum geht, sich in der Gegenwart zu verankern und die Gelegenheiten, die sich einem bieten, wirklich beim Schopfe zu ergreifen, ist Ingwer (Zingiber officinale) das Öl der Wahl. Es unterstützt uns dabei, unser eigenes Potenzial zu erreichen und fördert die Verdauung - auf der körperlichen ebenso wie auf der emotionalen Ebene.

 

Schon seit der Antike wurde Ingwer vielseitig in seiner Rolle als Allrounder geschätzt: z. B. als Zutat für Lebkuchen in Griechenland, zum Kochen in Ägypten, als Zutat für Wein in Rom, zur Auffrischung von Kleidung auf Hawaii oder zur Verwendung in Toniken in China. Den meisten ist aber wahrscheinlich die insgesamt wohltuende Wirkung auf das Verdauungssystem ein Begriff oder zumindest der Einsatz als schnelles Helferlein bei Reiseübelkeit.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Ingwer arbeiten können sind Angst, Schrecken, Eigensinn, Zweifel und Stress.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Ingwer unterstützen, wären z. B. "Ich bin bereit, meine Herausforderungen zu meistern", "Ich bin anwesend und aufmerksam" oder "Ich werde genährt und unterstützt".

 

Man sagt der Knolle darüber hinaus nach, dass ihr Aroma die körperliche Energie sowie den Fluss von Liebe, Mut und Geld positiv beeinflussen kann. Dazu das Öl entweder direkt aus dem Fläschchen einige Male tief einatmen oder - zur Anwendung über einen längeren Zeitraum - alternativ einen Diffusor nutzen.

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29 Jan 2021

Habt Ihr schon den Blogpost des Monats Januar gelesen? Darin habe ich darüber geschrieben, dass es uns allen definitiv gut tun würde, endlich weniger rumzujammern. Und zack, wusste ich auch direkt, welches Öl das Öl des Monats sein wird: Bergamotte (Citrus Bergamia). Als Mitglied der Pflanzenfamilie der Zitrusfrüchte unterstützt Bergamotte dabei, negatives Denken loszulassen und die Stimmung insgesamt zu verbessern. Wie alle ätherischen Zitrusöle hat nämlich auch Bergamotte eine aufhellende und erfrischende Wirkung. Darüber hinaus ist es wunderbar geeignet, um Spannungen zu lösen und - aufgetragen auf den Solarplexus und die Fußsohlen - eine gute Nachtruhe herbei zu führen.

 

Auf der körperlichen Ebene wurde Bergamotte z. B. in Italien schon immer zur Linderung und Senkung von Fieber, zum Schutz vor Malaria und zum Ausscheiden von Würmern im Darmbereich angewandt. 

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Bergamotte arbeiten können sind Selbstzweifel, Entmutigung, Enttäuschung und Stress.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Bergamotte unterstützen, wären z. B. "Ich liebe und akzeptiere mich selbst, so wie ich bin", "Ich bin würdig und wichtig" oder "Ich fühle mich wohl damit, ich zu sein".

 

Bergamotte ermutigt also dazu, sich mit sich selbst zu verbinden und kann Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl dabei helfen, Vertrauen, Hoffnung und Selbstsicherheit zurück zu erlangen. Das Öl schafft eine insgesamt friedliche Umgebung und wirkt nachweislich sehr beruhigend bei Angst, Depressionen oder Stress. 

 

Anmerkung: Wie bei allen Zitrusölen sollte man darauf achten, nach dem Gebrauch direkte Sonnen- oder UV-Einstrahlung für ca. 72 Stunden zu vermeiden.

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28 Dez 2020

Diesen Monat bin ich über die Affirmation "Ich vertraue dem Prozess des Lebens" zu dem Öl des Monats gelangt: Zypresse (Cupressus sempervirens). Das Öl der Zypresse fördert den freien Fluss der Energie und unterstützt uns dabei, flexibel zu bleiben oder flexibel zu werden. Es ermutigt uns dazu, die Kontrolle abzugeben oder alles loszulassen, was uns emotional belastet. Als Mitglied der Pflanzenfamilie der Bäume bietet uns die Zypresse Gefühle von Erdung und Sicherheit - zwei Qualitäten, die wir insbesondere in der aktuellen Zeit und den vor uns liegenden, eher unsicheren Wochen und Monaten sicherlich gut gebrauchen können.

 

Bereits in der Antike wurde das Öl der Zypresse bei Harnwegsinfekten genutzt und bei allem, was mit einem exzessiven Flüssigkeitsverlust einhergeht wie z. B. auch Schwitzen oder Durchfall. In China wird die Zypresse noch heute wegen ihrer positiven Wirkung auf die Leber und die Atemwege geschätzt, denn sie wirkt entschlackend, schleimlösend, entzündungshemmend und insgesamt erfrischend.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Zypresse arbeiten können sind Widerstand, Angst, Depression und Unruhe.

Einige weitere Affirmationen, die die Wirkung von Zypresse unterstützen, wären z. B. "Hindernisse auf meinem Weg lösen sich mühelos auf", "Ich bin flexibel und frei" oder "Ich bin geerdet und zentriert".

 

Zypressenöl kann darüber hinaus dabei helfen, Verlustgefühle zu überwinden, indem es stärkend und ausgleichend wirkt. Demzufolge auch ein sehr schöner Begleiter für all' diejenigen, die sich in diesem Jahr im Loslassen geübt haben oder üben mussten.

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30 Nov 2020

Da Weihnachten vor der Türe steht, fiel mir die Wahl für das Öl des Monats besonders leicht, denn was verbindet jeder von uns mit den heiligen drei Königen?
Richtig: Gold (was definitiv kein ätherisches Öl ist), Weihrauch (was ich Euch bereits vorgestellt habe) und... genau, Myrrhe (Commiphora Myrrha).

Dieses Öl wurde bereits von den alten Ägyptern als Konservierungsmittel zum Einbalsamieren genutzt und ist demzufolge insbesondere für die Haut ganz hervorragend geeignet. Vermischt mit Koriander und Honig kam es darüber hinaus zur Behandlung von Herpes oder bei der Mundpflege insgesamt gerne zum Einsatz.

 

Myrrhe ist ein Öl, das die Selbstdarstellung fördern und dabei helfen kann, unbewusste Konflikte oder auch Beziehungen jeglicher Art zu heilen. Es unterstützt uns dabei, uns selbst (mehr) zu lieben und ist - ebenso wie Weihrauch - hilfreich bei der Praxis von Yoga und Meditation.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Myrrhe arbeiten können sind Wut, Scham, Trennung und Depression.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Myrrhe unterstützen, wären z. B. "Ich werde geleitet bei allem was ich tue", "Ich bin kreativ und frei" oder "Das Universum beschützt mich und ist gut zu mir".

 

Da Myrrhe auch dazu genutzt werden kann, um den Schnitt an der Nabelschnur eines Neugeborenen zu heilen, fördert es im übertragenen Sinne ebenso die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Auch dem inneren Kind in jedem von uns können wir mit Hilfe dieses Öls das Gefühl vermitteln, sich geborgen und geliebt zu fühlen.

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30 Okt 2020

Für eine Zeit wie diese gibt es wahrscheinlich kein besseres Öl als Melaleuca, besser bekannt unter dem gebräuchlicherem Namen Teebaumöl (Melaleuca alternifolia). Es ist das Öl, das uns wie kein anderes dabei unterstützt, Grenzen zu setzen. Dabei kann es insbesondere dabei helfen, sich von den eigenen negativen Gedanken aber auch von denen anderer Menschen zu befreien.  Dieses wunderbare Öl baut das Vertrauen in das Leben wieder auf und fördert das tägliche Wohlbefinden auf nahezu allen Ebenen.

 

Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, verwenden die Blätter des Teebaums bereits seit Jahrhunderten um z. B. Hautinfektionen, Wunden oder Schnitte zu behandeln. Auch bei Pilzinfektionen, Hautunreinheiten oder Verbrennungen kann das Öl des Teebaums unterstützend zum Einsatz kommen. 

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Melaleuca arbeiten können sind Wut, Scham, Angst, Verwirrung und Resignation.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Teebaumöl unterstützen, wären z. B. "Ich bin ein Macher", "Ich werde meine Ziele so schnell wie möglich erreichen" oder "Ich lebe das Leben meiner Träume".

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Melaleuca auf der körperlichen Ebene ein beliebtes Hautpflegemittel und auf der emotionale Ebene das Öl der Abgrenzung ist - und zwar gegenüber allem, was nicht gut tut, nicht dient oder nicht unterstützt.

 

Wie gesagt, bezogen auf die aktuelle Lage gibt es wahrscheinlich kein passenderes Öl!

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28 Sep 2020

Als ich heute Morgen ein paar Tropfen Pfefferminzöl mit in die Duschwanne gegeben habe und mich der aufsteigende Duft direkt putzmunter gemacht hat, war die Entscheidung für das Öl des Monats Oktober gefallen: Peppermint (Menta piperita).

 

Die kühlende Wirkung der Pfefferminze habt Ihr vielleicht sogar schon mal erfahren oder Euch zu Nutze gemacht, um bei heißem Wetter die Stirn oder die Schläfen zu kühlen. Auch bei Übelkeit oder Verdauungsproblemen kann Pfefferminzöl sehr unterstützend wirken. Ebenso kann es bei einer Erkältung die Nebenhöhlen öffnen, um schnell wieder frei und tief atmen zu können. 

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Peppermint arbeiten können sind Trägheit, Stress, Mangel an Fokus oder innerer Widerstand. Auch Menschen, die immer wieder mit depressiven Phasen zu kämpfen haben, sollten dieses Öl ausprobieren, um eine Überflutung mit ungesunden Gedanken und Gefühlen zu verhindern.

Einige Affirmationen, die die Wirkung von Peppermint unterstützen, wären z. B. "Ich öffne mich für die Fülle des Lebens", "Ich bin gesund, glücklich und stark" oder "Ich bin fokussiert".

 

Man könnte also sagen, dass es sich bei diesem Öl auch um das "Öl der Lebensfreude" handelt. Ein paar Tropfen in den Handflächen verreiben und im Anschluss tief einatmen stimuliert sofort das Gehirn und verleiht unmittelbar einen Frische- und Energie-Kick.

 

Was insbesondere aktuell noch gut zu wissen ist, ist dass Pfefferminzöl eine antivirale und antibakterielle Wirkung hat. Demzufolge kann es auch nicht schaden, eine kleine Flasche dieses Allrounders - für alle Fälle - immer bei sich zu tragen!

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27 Aug 2020

In diesem Monat habe ich einen Klassiker gewählt, den ich Euch ein wenig genauer vorstellen möchte: Lavendel (Lavandula angustifolia)

 

Dass Lavendel eine sehr beruhigende und entspannende Wirkung auf das zentrale Nervensystem hat, ist sicherlich den meisten bekannt. In diesem Zusammenhang kommt das Öl häufig insbesondere bei Schlafstörungen, Unruhezuständen oder Ängsten zum Einsatz. Es hat die Fähigkeit, den Körper auszugleichen und dort einzugreifen, wo es gerade gebraucht wird. Darüber hinaus ist Lavendel auch das Öl der Kommunikation. Sprich, es verbessert die Kommunikation, unterstützt eine gewisse Ehrlichkeit und hilft dabei, sich selbst von innen heraus und der eigenen Wahrheit entsprechend noch besser ausdrücken zu können.

 

Lavendel trägt auch den Beinamen "Mutter der ätherischen Öle", was das ungemein breite Anwendungsspektrum unterstreicht: von der Behandlung von Hautwunden über Insektenstiche und Verbrennungen bis hin zur Auflösung von Kopf- oder Gelenkschmerzen kann Lavendel unterstützend zum Einsatz gebracht werden.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Lavendel arbeiten können sind Stress, Unruhe, Wut, Angst oder Misstrauen.

Einige passende Affirmationen, die die Wirkung dieses Öls hervor heben, wären z. B. "Ich bin entspannt und gelassen", "Ich akzeptiere und liebe mich selbst, so wie ich bin" oder "Wenn ich bereit bin, gibt es unzählige Möglichkeiten für mich".

 

Reines Lavendelöl kann - neben den gängigen Nutzungsmethoden (aromatisch oder topisch) sogar innerlich angewendet werden. Dazu einfach ein bis zwei Tropfen unter die Zunge geben oder als Zugabe zu Getränken oder Speisen verwenden. So kann Lavendel insbesondere in stressigen Zeiten oder abends vor dem Schlafengehen seine entspannende Wirkung entfalten. Auch die Herstellung eines Sprays (5-8 Tropfen auf 30 Milliliter Wasser) kann eine schöne Alternative sein, um damit das Kissen oder die Bettwäsche zu besprühen und anschließend ganz sanft in einen wohligen und tiefen Schlaf zu gleiten.

Kommentare: 2
  • #2

    Denise (Sonntag, 30 August 2020 10:41)

    @Ralf, genau - Lavendel ist wirklich ein Allrounder!

  • #1

    Ralf (Samstag, 29 August 2020 19:25)

    Lavendelöl, der Klassiker bei uns zu Hause �
    Auch im Garten einsetzbar!

31 Jul 2020

Ich dachte mir, dass ich zum Auftakt direkt mal aus dem Vollen schöpfe und Euch den sogenannten "König der ätherischen Öle" vorstelle: Weihrauch / Frankincense (Boswellia frereana, B. zarter, B. sacra)

 

Bereits in biblischen Zeiten galt Weihrauch als Schatz und kommt seitdem für unzählige Anwendungsmöglichkeiten in Frage. Im Nahen Osten gilt Weihrauch noch immer als heiliges Öl, das uns auf der emotionalen Ebene dabei helfen kann, uns wieder mit dem inneren Licht zu verbinden (huch, das passt ja ganz hervorragend zu dem Tarotskop des Monats August!). Dieses wunderbare Öl erinnert uns an unsere Talente, insbesondere auch dann, wenn sie für uns selbst scheinbar in Vergessenheit geraten sind. Es fördert darüber hinaus die eigene Intuition und erinnert uns daran, dass es immer Menschen gibt, denen wir wichtig sind und die uns lieben.

 

Wesentliche Emotionen, an denen wir mit Weihrauch arbeiten können sind Angst, Scham, Enttäuschung, Unsicherheit und Zweifel.

Eine schöne Affirmation, die die Wirkung von Weihrauch unterstützt ist z. B. "Ich bin sicher, ich bin beschützt, ich vertraue dem Leben".

 

Wie alle Öle kann Weihrauch auf unterschiedliche Weise genutzt werden: aromatisch (durch Einatmung direkt aus dem Fläschchen oder die Nutzung eines Diffusors) oder topisch (in Kombination mit einem Trägeröl auf der Haut, z. B. den Pulspunkten oder Fußsohlen).

 

Weihrauch ist auch ein hervorragendes Öl, wenn es darum geht, Ablenkungen zu verringern und die Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Auf das Nervensystem wirkt es insgesamt beruhigend, lindert Reizbarkeit, Ruhelosigkeit und Hyperaktivität, womit es auch häufig als Hilfe bei der Meditation genutzt wird. Gleiches gilt natürlich auch für die Yogapraxis - auch hier kann Weihrauch ganz wunderbar seine entspannende Wirkung entfalten und uns in einen Zustand von Frieden, Harmonie und Wohlbefinden führen.

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PS: Wenn Ihr mehr über die Anwendung von ätherischen Ölen erfahren möchtet und Euch für eine ganz persönliche Beratung interessiert, schreibt mir gerne eine kurze Nachricht an info@yoga-nidhana.de.

 

*Die Nutzung ätherischer Öle erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Informationen ersetzen keinesfalls die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.