Warum der Herbst die perfekte Zeit zum Loslassen ist und wie es mit diesen 5 Tipps auch wirklich klappt

Ein Blick nach draußen genügt und es wird einem unmissverständlich klar, dass der Herbst nun für die nächsten Wochen das Ruder übernommen hat. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor, indem sie sich von jeglichem, unnützen Ballast trennt, die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Die Temperaturen fallen und das Wetter zeigt sich größtenteils von seiner ungemütlichen Seite. Für mich hat diese Zeit des Jahres immer auch mit Rückzug und Stille zu tun - allerdings im positiven Sinne!


Warum die kommenden Wochen und Monate sich dazu anbieten, zurück bzw. nach innen zu schauen und warum es besonders in dieser Jahreszeit gar nicht so schwer ist, sich von alten Gedanken- und Verhaltensmustern zu trennen, erfahrt Ihr in meinem neuesten Blog-Post zum Thema "Loslassen". Hört sich gut an? Dann bitte einfach weiter lesen und sich von den nachfolgenden Tipps inspirieren lassen...

Mit Beginn des Monats Oktober machen uns die Bäume und Pflanzen etwas ganz Wichtiges vor: sie lassen Ihre Blätter fallen und trennen sich auf diese Weise von allem Alten, in dem Wissen, dass nur so Raum für Neues, für Wachstum und Optimierung geschaffen werden kann. Wenn auch wir diese Zeit nutzen, um die Dinge loszulassen, die uns nicht gut tun und nicht mehr zu uns gehören, schaffen wir Platz für neue Inhalte. Für Dinge, die unseren Alltag bereichern, Dinge, die uns und unserer Seele gut tun und Dinge, die uns neue Energie und Leichtigkeit schenken.


Damit auch Ihr es schafft, den Stein des Loslassens endlich ins Rollen zu bringen, habe ich fünf kleine Tipps für Euch, die Euch dabei helfen sollen, mit alten (selbst auferlegten!)  Mustern abzuschließen und so das Leben einmal aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Am besten nehmt Ihr Euch jeweils am Anfang einer Woche einen der Tipps vor und schaut, wie ihr ihn am besten umsetzt, wie sich die Dinge dadurch entwickeln und was diese Art des Loslassens mit Euch persönlich macht:

  • Alte Gewohnheiten durchbrechen
    "Aber das habe ich doch schon immer so gemacht!". Kennt Ihr solche Aussagen? Dann ist es nun definitiv Zeit für Veränderung und damit meine ich nicht irgendwelche bahnbrechenden Meilensteine, sondern vielmehr die kleinen Dinge des Alltags: den morgendlichen Kaffee zwischen Tür und Angel, der auch einmal durch eine leckere Tasse Tee in Ruhe ersetzt werden könnte oder das Salami-Brötchen, das - zwischen zwei Meetings - am Schreibtisch verputzt auch endlich Platz für eine leckere Suppe oder einen gesunden Salat bei dem kleinen Deli um die Ecke machen sollte.
  • Ausmisten
    Wann habt Ihr das letzte Mal Euren Kleiderschrank ausgemistet? Keine Ahnung? Dann aber los! Und direkt im Anschluss geht es dem Schreibtisch, dem vollgestopften Wohnzimmerschrank und dem gefürchteten Kellerraum an den Kragen. Wisst Ihr, was das Schönste daran ist? Über viele der ausgemisteten Dinge freuen sich aktuell eine ganze Reihe karitativer Organisationen im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Einfach mal bei Euch im Ort oder in der Gemeinde nachfragen!
  • Neue Wege einschlagen
    Nehmt Ihr auch jeden Morgen das Auto, obwohl der Weg zur Arbeit eigentlich gar nicht besonders lang ist? Dann steigt doch einfach mal auf das gute, alte Fahrrad um. Ihr nutzt öffentliche Verkehrsmittel? Dann steigt doch mal eine Haltestelle früher aus und geht die restliche Strecke zu Fuß. Ihr schenkt Eurer Umwelt so eine ganz neue Aufmerksamkeit und entdeckt mit Sicherheit auf diese Weise das eine oder andere Schätzchen... war das schnuckelige Blumengeschäft eigentlich schon immer dort in der kleinen Seitenstraße?
  • "Quality time" integrieren
    Versucht doch in der nächsten Zeit einmal eine Stunde in Eurem Alltag zu reservieren, die nur für Euch bestimmt ist. Für die Einen lässt sich diese Zeit am besten direkt nach dem Aufstehen einrichten und für die Anderen vielleicht direkt nach Feierabend. Diese Stunde versüßt Ihr Euch dann mit all' den wunderbaren Dingen, die Euch und Eurer Seele gut tun: eine ausgiebige Yoga- oder Sporteinheit, ein heißes Bad bei Kerzenschein, ein gutes Buch, eine Tasse köstlichen Kakao oder einen ausgedehnten Spaziergang... just do it!
  • Sich den eigenen Wünschen bewusst werden
    Wann habt Ihr Euch das letzte Mal mit Euren eigenen Wünschen und Träumen auseinander gesetzt? Schwer zu sagen? Dann ist jetzt die passende Gelegenheit gekommen! Macht es Euch richtig gemütlich und schreibt Eure drei größten Wünsche nieder. Dann wählt unter diesen Wünschen den wichtigsten und überlegt, was Ihr selbst dafür tun könnt, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen. Am besten haltet Ihr sämtliche Ideen und Einfälle direkt fest und verseht sie mit konkreten ToDo's. Ihr werdet sehen, dass viele Dinge oft gar nicht so unerreichbar sind, wie wir oft meinen...

Ich wünsche Euch ganz viel Freude und Inspiration! Habt Ihr weitere Ideen oder Vorschläge zum Thema "Loslassen"? Dann immer her damit!

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