Das Ding mit dem Vertrauen - Vier Do's mit denen es wirklich klappt

"Um loslassen zu können, ist es wichtig zu vertrauen!"

Über diesen Satz habe ich in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht. Was bedeutet Vertrauen? Wie fühlt sich Vertrauen an? Wo finde ich Vertrauen, wenn ich es verloren habe?

Wenn es um das Vertrauen zu einem Menschen geht, fällt es den meisten von uns leicht, zu bestimmen, ob es da ist oder nicht. Aber wie sieht es mit unserem Vertrauen in das Leben aus? Wenn es darum geht, die Kontrolle abzugeben und den Dingen ihren Lauf zu lassen? 

Sicher kein leichtes Thema, aber ganz sicher wert, um ihm den heutigen Blogpost zu widmen - gespickt mit den vier wichtigsten Do's, die mich immer wieder darin bestärken, dass es das Leben gut mit mir meint. Hört sich gut an? Dann bitte hier entlang...

 

Um dem Leben wirklich ganz tief und von Innen heraus vertrauen zu können, müssen wir zunächst die eigene Angst überwinden. Und wie das am besten funktioniert? Indem wir der Angst direkt ins Gesicht schauen und uns Ihr stellen. Sprich, keine Ausreden, kein Vermeiden, keine Komfortzone! Nur so können wir unserem Verstand tatsächlich beweisen, dass es sich lohnt, dem Leben zu vertrauen.

 

Zu wenig konkret? Dann kann ich Euch die folgenden, ganz konkreten Anregungen ans Herz legen - selbst erprobt und für gut befunden:

  1. Annehmen
    Leider ist nicht immer alles "Friede, Freude, Eierkuchen". Das Leben läuft in Phasen ab und ist - ebenso wie unsere Gedanken und Gefühle - Polaritäten unterworfen: hell und dunkel, leicht und schwer, glücklich und traurig...
    Sich bewusst machen, dass alles vorüber geht und nichts für immer bleibt, hilft uns dabei, das Leben in seiner ganzen Fülle anzunehmen.
    Eine sehr schöne und gut dazu passende Meditationsanleitung, die das Thema Annehmen in den Fokus rückt, findet Ihr hier.
     
  2. Erden
    Unsicherheiten und Ängste sind häufig auf eine mangelnde Erdung zurück zu führen. Entlang der Yoga-Philosophie würde man diesen Zustand mit einem schwachen ersten Energiezentrum (Wurzelchakra) begründen. Ausgleichend wirken in einem solchen Fall z. B. Yogaübungen, die unsere Basis stärken. Dazu zählen u. a. Katze-Kuh, die Berghaltung, die Vorwärtsbeuge sowie alle Yin-betonten Arten der Praxis.
    Alternativ haben Aktivitäten wie das Aufhalten in der Natur, Arbeiten im Garten, das Barfußlaufen oder - ganz simpel - das bewusste Verbinden mit der Erde ebenfalls eine sehr beruhigende und stabilisierende Wirkung.

  3. Ätherische Öle
    Neben den bekannten körperlichen Benefits haben ätherische Öle auch emotionale Wirkungen und lassen sich demzufolge hervorragend einsetzen, wenn es darum geht, unser Gefühlsleben positiv zu beeinflussen. Um z. B. Themen wie "Vertrauen" bzw. "Angst vor Kontrollverlust" zu bearbeiten, kann ich die Anwendung der folgenden Öle empfehlen: Eukalyptus, Zypresse und Wacholderbeere. Entweder topisch (äußerlich) anwenden, indem Ihr die Öle auf Eure Pulspunkte gebt oder alternativ  aromatisch, indem Ihr sie direkt aus dem Fläschchen inhaliert oder über einen Diffuser zerstäubt. Dies gilt für die Nutzung der einzelnen Öle ebenso wie für die Anwendung als Mischung.

  4. Affirmationen
    Eine schöne Möglichkeit, um mit Affirmationen zu arbeiten, ist deren Integration in die Meditation. Gute Erfahrungen habe ich in diesem Zusammenhang mit der Eigenschaftsmeditation gemacht, mit deren Unterstützung man auch Eigenschaften wie Mut oder Vertrauen ganz wunderbar manifestieren kann. 
    Den Meditationsmuffeln unter Euch sei gesagt, dass Affirmationen auch hervorragend einzeln rezitiert  Ihre Wirkung tun - und zwar am besten, wenn Ihr sie einige Male direkt nach dem Aufwachen und ebenso kurz vor dem Einschlafen wiederholt.
    Geeignete Sätze wären z. B. "Ich bin mutig und voller Vertrauen", "Ich bin ein kraftvolles und mutiges Wesen" oder "Ich vertraue dem Leben". Noch besser wäre es, wenn Ihr Euch selbst einen ganz persönlichen, individuellen Satz schenkt.

 

Ihr seht, dass man für all' diese Dinge keinen großen Aufwand betreiben muss - weder was die Zeit angeht noch das entsprechende Setting. Und wenn Euch dann noch bewusst wird, dass die ängstliche und zweifelnde Stimme im Kopf ganz langsam ein wenig leiser wird, seid Ihr definitiv auf dem richtigen Weg. Schaut, was Euch am meisten anspricht und berichtet gerne über die Kommentarfunktion, mit welchen Tipps & Tricks Ihr darüber hinaus noch gute Erfahrungen gemacht habt...

 

 

#trustinlife

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