Yogastunde verpasst? Kein Problem, ab in den Wald!

Hach, ist der Herbst nicht herrlich? Insbesondere momentan, wo das Wetter noch einmal so richtig mitspielt und die Sonne die Natur mit ihrem wunderschönen Licht so gekonnt in Szene setzt... alles strahlt und leuchtet in den tollsten Farben und man spürt regelrecht, dass Wald und Wiesen sich noch einmal von ihrer schönsten Seite präsentieren wollen, bevor die finale Zeit des Rückzugs beginnt.

Solange der Wettergott uns noch positiv gestimmt ist, sollten wir versuchen, so viel Zeit wie möglich in der freien Natur zu verbringen - am besten im Wald!

Warum "Waldbaden" uns mindestens ebenso wunderbar entspannt wie eine knackige Yogastunde und welche fünf Tipps ich Euch unbedingt mit an die Hand geben möchte, lest Ihr in folgendem Blog-Post.

Ursprünglich stammt der Begriff des "Waldbadens" (jap. "Shinrinyoku") aus dem Japan der 80er Jahre, als die staatliche Forstbehörde dazu aufrief, Ausflüge in den Wald als Teil eines gesunden und ausgewogenen Lebensstils zu integrieren.

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die die vielen positiven Einflüsse - auf Körper, Geist und Seele - eines Waldaufenthalts belegen. Und das Schöne daran ist, dass dies überhaupt nicht in Form einer sportlichen Betätigung passieren muss. Vielmehr reicht schon eine kleine Wanderung oder ein gemütlicher Spaziergang, um von den vielen positiven Einflüssen profitieren zu können.

Selbstverständlich kann man - einmal im Wald angekommen - den Besuch beliebig ausdehnen und gestalten.

Hier kommen meine fünf Tipps mit denen Ihr Euch im Anschluss mindestens genauso erholt und erfrischt fühlen werdet, wie nach einer ausgiebigen Runde Savasana:

  1. Atmung vertiefen
    Ob es ätherische Öle sind, die die Bäume verströmen oder sonstige Botenstoffe, Ihr habt bestimmt schon einmal erfahren, wie großartig man sich nach ein paar tiefen Atemzügen in der freien Natur fühlt. Also sucht Euch ein schönes Plätzchen und nehmt Euch einen Moment Zeit, um Euch mit dem eigenen Atem zu verbinden.

  2. Meditation praktizieren
    Ist das Plätzchen so schön, dass Ihr am liebsten noch einen Moment dort verweilen würdet? Fein! Dann leitet Euch die folgende Meditation aus dem Kundalini Yoga dazu an, Euch ein stabiles Energiefeld und eine Schutzhülle für den Alltag zuzulegen.

  3. Sinne schulen
    Wenn der Kopf mal wieder voll mit unnützem Zeug ist, hilft es häufig schon, die Wahrnehmung für eine Weile ganz gezielt nach außen zu richten. Ein Ausflug in den Wald schreit geradezu danach: Wie fühlt sich der Boden an, auf dem ich gehe? Welche Geräusche dringen an meine Ohren? Welche Düfte kann ich in meiner Umgebung wahrnehmen? usw. 

  4. Inspiration finden
    Sind es nicht fast immer Momente im Urlaub oder in der freien Natur, in denen uns die besten Ideen kommen oder in denen wir endlich längst überfällige Entschlüsse fassen, die die grundsätzlichen Themen des Lebens betreffen? Dann nutzt diese Art der  "quality time" um - voller neuer Eindrücke und Inspirationen - erfüllt und gestärkt in den Alltag zurück zu kehren.

  5. Mini-Yogapause einbauen 
    Natürlich müsst Ihr nicht Eure Yogamatte mit in den Wald schleppen und ein Sonnengruß auf matschigem Waldboden ist auch nicht gerade angenehm (obwohl es zu diesem Zweck ja extra den Waldgruß gibt!). Nichtsdestotrotz genügt es häufig schon, für ein paar Augenblicke in der Berghaltung Tadasana zu verweilen und währenddessen im Geiste ein paar  Affirmationen zu wiederholen.

 

Kein Wunder, dass bereits vielfach erwiesen wurde, dass Waldbaden Depressionen und Angstzustände verringern und den Abbau von Stresshormone fördern kann (Quelle: "Effect of forest environment on human immune function"). 

 

Also zückt Euren Kalender und reserviert ein wenig Zeit - für eine ausgiebige Verabredung mit Euch selbst und Mutter Natur!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0